Tipps für iPad Deployment

Tipps für iPad Deployment

iPads und andere Tablets sind mit Sicherheit der dynamischste Computer-Trend seit der Erfindung der Personal Computer. Ein großes Spektrum unterschiedlichster Tablets unterstützt verschiedenste Einsatzfelder, bietet professionelle Vernetzungsoptionen und ist zu anwenderfreundlichen Preisen verfügbar. Für Benutzer, die Inhalte eher konsumieren denn erstellen und verwalten, werden Tabletts in Zukunft zu den bevorzugten Geräten gehören. Zumindest wird ihre Vielseitigkeit, ihr geringes Gewicht und die einfache Bedienung für weiterhin steigende Popularität sorgen.

Jedoch: es ist kein Kinderspiel, das Beste aus Ihren iPads herauszuholen. Zwar werden iPads seit längerer Zeit erfolgreich eingesetzt im Gesundheitswesen, in Logistik und Transport, in Produktion, Industrie und Vertrieb, aber andererseits sind die Anforderungen an iOS-Geräte mit deren Popularität gestiegen: von iPad und Co. wird erwartet, jede nur erdenkliche Anwendung zu erleichtern. Mit ein wenig Unterstützung durch die IT-Abteilung ist das auch möglich. Deshalb hier nun einige Tipps, um den Prozess des iPad-Deployment zu vereinfachen und das Beste zu machen aus Ihrer Investition in iOS-Geräte.

1. Richtlinien festlegen
Das Ausrollen eines neues Geräts in Ihrem Arsenal ist eine gute Gelegenheit, um Ihre wesentlichen Unternehmensrichtlinien zu überprüfen: Sicherheit, Akzeptanz durch die Anwender, Netzwerk-Nutzung und Mitarbeiter-Pflichten – insbesondere im Falle von bring your own device. Erinnern Sie jeden Mitarbeiter regelmäßig daran, dass die Sicherheit der Unternehmens-Informationen von zentraler Bedeutung sind, egal welche Geräte benutzt werden.

2. Anwendung von Mobile-Device Management (MDM)
IT- und Netzwerk-Anwendungen erfordern, dass der Status der Geräte überprüft werden kann. Meist ist es auch notwendig, weitere Kontrolle auszuüben – unter Umständen auch die Möglichkeit zum Fernlöschen des Geräts. Wenn die Anwender schädliche Software laden können, ist eventuell auch die Durchsetzung aufwändiger Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Erläutern Sie Ihren Mitarbeiter diese Sicherheitsrichtlinien, damit sie auch akzeptiert werden. Prüfen Sie auch, ob die Bestandsaufnahme des vorhandenen Inventars notwendig ist – viele MDM-Systeme unterstützen das. Falls Ihre IT-Abteilung bisher keine Erfahrungen mit MDM hat, ist die Einführung von iPads ein guter Anlass, sich damit tiefergehend zu beschäftigen.

3. Programm-Richtlinien festlegen
Welche Anwendungen darf ein Mitarbeiter benutzen? Darf jeder Mitarbeiter alles installieren, was ihm in den Sinn kommt – oder wird das Unternehmen einen eigenen privaten App Store anbieten? Werden überwiegend lokale Applikationen verwendet – oder muss die Strategie für Web- und Cloud-Services erweitert werden? Wir empfehlen das Letztere, um eine größere Unabhängigkeit der iOS-Devices zu gewährleisten. Mit einer Vielzahl von verschiedenen Geräten kann die Verwaltung der Applikationen aufwändig werden. Prüfen Sie die Browser-Kompatibilität und stellen Sie sicher, dass Ihre Sicherheitsrichtlinien berücksichtigt werden, ganz egal welche Anwendungen implementiert werden. Dies ist umso wichtiger, je größer die Zahl der einzuhaltenden Richtlinien ist.

4. Berücksichtigen Sie die Netzwerk-Last
iPads und andere Tablets nutzen grundsätzlich drahtlose Netzwerke; der Betrieb am Netzwerkkabel macht kaum Sinn. Die Nutzung Ihres WLAN wird also mit Sicherheit sofort zunehmen. In den meisten Fällen ist es notwendig, die WLAN-Infrastruktur neu zu konfigurieren und zu verbessern. Rechnen Sie Zeit dafür ein, ihr drahtloses Netzwerk auf Abdeckung, Durchsatz, Kapazität und Erweiterungsfähigkeit zu prüfen. Ist ihre vorhandene IT-Struktur in der Lage, zusätzliche 10, 100, 1.000 iPads zu verkraften? Sind VPN-Gateway, Open Directory oder Active Directory Master diesen neuen Anforderungen gewachsen?

5. Stärken Sie Ihren Support
Ihr IT-Support benötigt Erfahrung mit iOS-Geräten wie iPad und iPhone und deren Verwaltungswerkzeugen, um die Produktivität der Endanwender zu steigern und die Ausfallzeiten zu minimieren. Dies macht eine Investition in Fortbildung und Training erforderlich – denn je schneller die Probleme gelöst werden können, desto schneller können Ihre Mitarbeiter zur produktiven Arbeit zurückkehren und desto schneller wird sich Ihre Investition gelohnt haben.

Wenn es darum geht, iPads und iPhones in Ihr Unternehmen zu integrieren, dreht es sich weniger um die Frage, ob und wann dies geschieht; vielmehr geht es um das „wie“. IT-Spezialisten können die Schwierigkeiten bei der Einführung von iOS-Geräten verringern, wenn sie eine Handvoll einfacher Regeln beachten. Es wird Ihrer IT-Struktur und allen Anwendern von Nutzen sein und helfen, das Endresultat zu verbessern.

Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite; alle Mitglieder unseres Apfelwerk-Teams haben Erfahrung mit der Integration von iPhone und iPad in Unternehmen und sind von Apple zertifiziert als Apple Certified Specialist Mac OS X Security and Mobility und zum Teil auch als Apple Certified Trainer.

1 Comment
  • gregor_k
    Posted at 16:13h, 01 Februar

    Danke für die Tipps.
    G.