“Schnell und einfach wechseln” Damit macht die Telekom seit Monaten Werbung. Praktisch sieht es jedoch so aus, dass man beim Wechsel des DSL-Anbieters mehrere Wochen offline ist. Der rosa Riese wäscht dabei die Hände in Unschuld, denn es sei ja der böse vorherige Anbieter, der den Port nicht freigibt.

Beim Anbieterwechsel ist eine längere Unterbrechung des DSL-Zugangs leider die Regel. Die Werbung tut so, als ob es keine Kündigungsfristen des alten Vertrags gäbe. Kundenberater verschweigen, dass sich der alte Provider meistens sehr viel Zeit lässt, den DSL-Port nach Vertragsablauf freizugeben.

Abgesehen von diesem Standard-Problem gibt es eine riesige Palette weiterer Schwierigkeiten beim DSL-Wechsel: spontan stornierten Aufträge; nicht erscheinende Techniker; Hotlines, die plötzlich nicht mehr zuständig sind, da man ja nicht mehr Kunde sei. Das haben wir leider alles schon erlebt.

Tipps für Ihren DSL-Wechsel:

  • Kalkulieren Sie mit einer Unterbrechung von 3-4 Wochen Dauer
  • Senden Sie die Kündigungsbestätigung zum neuen Anbieter
  • Vereinbaren Sie mit ihrem netten Nachbarn, dass Sie in der Zeit des Wechselns sein Airport-Netz mitbenutzen dürfen.
  • Melden Sie sich bei einem Internetprovider-by-Call an
  • nutzen Sie die Hotlines und drohen Sie mit Konsequenzen